Barrierefreiheit von Apps testen

Barrierefreiheit von Apps testen

Die SBB App ist eine von der Schweizer Bevölkerung meist genutzten Apps. Unter diesen 8’417.7001 Personen befinden sich schätzungsweise 1’586’0002 Menschen – in privaten Haushalten lebend – mit einer körperlichen, kognitiven oder psychischen Einschränkung. Es ist also keine Frage ob die SBB App barrierefrei sein muss.

Nun scheint die wissenschaftliche Forschung zu Usability Heuristiken angehalten zu sein. Seit 2006 wurden keine neue, bedeutungsvolle Heuristiken für interaktive Medien publiziert. In 2007 kam das Smartphone auf dem Markt, wodurch sich die Mensch-Computer Interaktion beträchtlich veränderte. Die Interaktion auf Mobile unterscheidet sich von jener auf Desktop durch zwei wesentliche Facetten: Der kleine Bildschirm und die berührbare Oberfläche (Touchscreen).

Die WCAG (Web Content Accessibility Guidelines) 2.0 Richtlinien für Barrierefreiheit enthalten Kriterien für die Informationsdarstellung, welche genau so gut für mobile Geräten gelten. Das ist schon mal gut. Aber wie prüft man diese Kriterien, ohne gleich einen aufwendigen Test mit realen Nutzern aufzusetzen? Der Accessibility Scanner von Google bietet hier Aushilfe, allerdings nur bei Android-Apps.

SBB-App Screen auf Barrierefreiheit geprüft

Abbildung: Die häufigsten Schwachpunkte, welcher der Accessibility Scanner  in der SBB App identifiziert hat, bezogen sich auf einen zu geringen Kontrast und zu kleine Schaltflächen.

1  Ständige Wohnbevölkerung 2016

2 Menschen mit Behinderungen

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